Fünf Tipps zur Verbesserung der Akustik im Büro

Eine schlechte Akustik in Ihren Büroräumen beeinträchtigt das Wohlbefinden, die Kommunikation, die Konzentration und die Produktivität Ihrer Mitarbeiter. Wir bieten Ihnen fünf Tipps zur Verbesserung der Akustik im Büro.

Trend der letzten Jahre: Großraumbüros mit einem cleanen Design, umgeben von vielen Fenstern und/oder Glaswänden. Decke aus Beton und Gussböden.

Das cleane (und industrielle) Design spricht viele Menschen an und fungiert als Visitenkarte eines Unternehmens. Diese Aspekte bringen jedoch auch einen Nachteil mit sich. Durch die Verwendung harter Materialien in diesen modernen Büros wird der Schall reflektiert und kaum absorbiert. Dies kann einen störenden Nachhall und einer Erhöhung des Geräuschpegels zur Folge haben. Das bedeutet, dass die Akustik im Büro ist schlecht.

Untersuchungen von Ipsos und dem Workspace Futures Team von Steelcase zeigen, dass Büromitarbeiter täglich 86 Minuten durch störende Ablenkungen wie Gespräche mit Kollegen, das Geräusch des Druckers oder klingelnde Telefone vergeuden. Deshalb ist es wichtig, ein Umfeld zu kreieren, in dem jeder Mitarbeiter produktiv und zufrieden arbeiten kann. Im Folgenden haben wir fünf Tipps zusammengetragen, wie Sie ein solches Umfeld verwirklichen können:

1. Kreieren Sie einen Ruhe- und Besprechungsraum

Ein Ruheraum stellt eine optimale Lösung für die Ausführung komplexer Aufgaben dar, die eine hohe Konzentration erfordern. Hier kann man sich (vorübergehend) zurückziehen und ungestört und konzentriert an einer wichtigen Aufgabe oder einem Projekt arbeiten. Dadurch werden lästige Ablenkungen reduziert und die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöht.

Durch Besprechungen und Beratungen zwischen Kollegen in ausgewiesenen Besprechungsräumen stattfinden zu lassen, wird der Lärmpegel am Arbeitsplatz reduziert. Dieser Raum eignet sich auch für Telefonate oder Skype-Sitzungen, wobei die Kollegen nicht gestört werden.

2. Einbau schallabsorbierender Produkte

Wenn von einem schwerwiegenderen Lärmproblem die Sprache ist, z. B. in einem Großraum-Callcenter oder einem Büro mit dicht beieinander angeordneten Schreibtischen, ist der Einbau von schallabsorbierenden Produkten eine gute Alternative. Es stehen verschiedene akustische Wandpaneele und Deckenplatten zur Auswahl, die in einem unauffälligen oder ins Auge springendem Design installiert werden können, um die Ästhetik eines Raumes zu steigern. Für jedes Interieur steht ein geeignetes schallabsorbierendes Produkt zur Verfügung, um den Lärmpegel im Raum zu reduzieren.

Um die optimale Lösung zu finden, wird eine Messung angeraten. EASY Noise Control führt pro Jahr etwa 400 akustische Messungen durch. Wir besitzen die Expertise und bieten die Lösungen, um die Akustik in Ihrem Büro zu optimieren.

3. Platzieren Sie einen akustischen Telefonstuhl

Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen akustischen Telefonstuhl in den Raum zu stellen. Dieser kann verwendet werden, um in Ruhe und mit dem nötigen Komfort Telefongespräche zu führen. Zudem erfährt das Umfeld durch das Telefonat keine Beeinträchtigung, da der Schall im Stuhl stark gedämpft wird. Ein gutes Beispiel hierfür ist der FirstCall Telefonsessel. Dieser Design-Stuhl eignet sich perfekt für in ein Großraumbüro mit einem cleanen Erscheinungsbild.

4. Abtrennung und Sound Masking

Wenn der Nachhall stimmt, herrscht eine angenehme Sprachverständlichkeit. Es ist jedoch ebenso wichtig, dass die Mitarbeiter in einem Büro über eine ausreichende kommunikative Privatsphäre verfügen.

Akustische Bürotrennwände sind das Zauberwort. Sie tragen dazu bei, die Schallübertragung zwischen zwei Bereichen zu reduzieren. Trennwände blockieren den Schall, sofern sie gut verarbeitet und installiert sind.

5. Sound Masking

Nach der Ausstattung des Büros mit Ruhe- und Besprechungsräumen, absorbierenden Materialien, Möbeln und Trennwänden steht noch ein weiteres wichtiges Tool zur Verfügung: Sound Masking.

Dank eines adaptiven Sound-Masking-Systems (ebenfalls bei uns erhältlich) wird der Raum mit einem nicht hörbaren Hintergrundgeräusch unterlegt. Das System passt sich an die Geräusche im Raum an. Auf diese Weise maskiert das System die Stimmgeräusche und sorgt für mehr kommunikative Privatsphäre.

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